Enttäuschung für Gamer

Egal ob PC- oder Konsolen-Gamer, 2021 war bis jetzt für viele frustrierend. Seit dem Release der PS5 ist nun bereits ein halbes Jahr vergangen und bei den Grafikkarten steigen, neben unbekannten Lieferzeiten, auch noch die Preise. Die Ursache für die Lieferengpässe sei die Verfügbarkeit von Halbleitern, dies betrifft sowohl PS5 als auch Grafikkarten (sogar die Autoindustrie ist davon betroffen).

 

Laut Angaben von Sony soll die Verfügbarkeit der PS5 in der zweiten Hälfte des Jahres zunehmen. Eine Konsole für alle, die sich eine PS5 zu Weihnachten wünschen, können sie jedoch nicht versprechen. Neben Lieferengpässen sei ein weiteres Problem, dass der Verkauf der Konsolen durch COVID-19 hauptsächlich online abläuft und so ein großer Teil von Bots aufgekauft und teurer weiterverkauft wird.

 

Bei den Grafikkarten waren sowohl die Nvidia Karten im September wie auch die AMD Karten im November sofort nach Release ausverkauft. Die Produktion kommt der Nachfrage nicht hinterher, während Krypto-Miner und Reseller die Nachfrage ins Unglaubliche treiben.
Zusätzlich nahmen bei den Grafikkarten die Produktionskosten zu, welche nun über die ganze Lieferkette, vom Lieferanten, zum Einzelhandel, bis zum Endkunden weitergereicht werden.

 

Nvidia wird gegen Ende Mai auch noch die Ti Version der Grafikkarten herausbringen, an der Verfügbarkeit wird dies jedoch vermutlich nichts ändern.

 

Kurz gesagt: Wer seine alte PlayStation oder Grafikkarte upgraden will und nicht bereits vorbestellt hat, wird sich noch etwas gedulden müssen.